Frage von sabafriend: HDR Aufnahmen mit Samsung S750 möglich?
Hat jemand Erfahrung mit HDR-Fotos mit einer Samsung S 750 Compact Camera? Wie geht man da vor? Welche Einstellungen sind empfehlenswert? Gibt es Fotobeispiele die mit dieser Camera gemacht wurden? Braucht man ein extra Programm dazu? Vielen Dank an alle Helfer!
ja, oben auf dem Einstellrad steht M für manuell, dann komm ich aber nicht weiter, ich werd auch nochmal in der anleitung nachlesen wie das mit dem M mode geht, die hab ich grad aus dem Netz gezogen.
Danke für die ausführlichen Infos. Darf ich um spezielle Infos bitten, wie das alles mit der Samsung S 750 zu realisieren wäre? Kann die Camera das überhaupt?
Beste Antwort:
Answer by hier koennte ihre werbung stehen
Da ich keine Lust hatte, das ganze aufzuschreiben, kopier ichs mal hier rein:
1. Motiv: Bewegte Objekte sind grundsätzlich tabu. Fürs erste HDR Bild eignet sich besonders ein Sonnenuntergang, wegen der dunklen Schlagschatten und der vereinzelt grellen Farben, wer von den ewigen Sonnenuntergängen genug hat sollte zumindest auf besagte Hellifgkeitsunterschiede achten.
2. Kamera: Die Anforderungen an die Kamera selbst sind vergleichsweise gering: Sie sollte über einen manuellen Modus verfügen, alternativ reicht auch eine Belichtungsreihen-Funktion (”Bracketing”). Idealerweise setzt man den Weißabgleich fest um jeder Verfärbung vorzubeugen. Besitzer von analogen Kameras haben es ausnahmsweise besonders einfach.
3. Aufbau: Die Kamera muss sicher stehen. Nachträgliche Änderungen an Belichtungszeit und Blendenöffnung müssen ohne Verschiebung des Geräts möglich sein. Ein schweres Stativ und ein sicher befestigter Fotoapparat eignen sich daher besonders gut. Abzüge gibts für weiche Böden (Gras) und wacklige Kugelstative ohne ausreichende Fixierung.
4. Bilderserie: HDR Bilder zeichnen sich vorallem durch Farb- und Detailgetreue aus, daher ist es wünschenswert die Blendenöffnung hoch zu setzen (also die Blende möglichst weit zu schließen). Nachdem die Blende gesetzt wurde fängt man mit einer enorm unterbelichteten Aufnahme (-3.0) and und geht dann in 3-10 Bildern zu einer stark überbelichteten Aufnahme (+3.0) über. Die Anzahl der Bilder ist dabei nicht begrenzt – meist genügen jedoch 3 Bilder, mit 5 ist man auf der sicheren Seite. Vereinzelt findet man Verfechter des RAW-Formats, dabei wird das Rohbild direkt vom CCD abgespeichert, Weißabgleich oder ggf. auch Nachschärfung müssen dann per Software vom Fotografen erledigt werden. Als Belohnung für die Mühen enthält das RAW-Format dafür wesentlich mehr Bildinformation als beispielsweise ein *.jpeg.
5. Überprüfen der Bilder: Am einfachsten läd man die Bilder auf den heimischen Rechner und anschließend in eine Dia-Show (Windows Bildanzeige, bzw Linux- oder Mac-Equivalent) und achtet auf mögliche Verschiebungen während die Bilder wechseln. Sollte alles in Ordnung sein gehts direkt zum nächsten Schritt, falls nicht muss man entweder einzelne Ausrutscher löschen oder den ganzen Prozess wiederholen.
6. HDR Bild: Ein Bild im .hdr Format enthält alle Bildinformationen von sämtlichen Einzelbildern. Die Trial Version von Photomatix erzeugt solche Bilder (Im Menu unter HDR > Generieren) ohne Einschränkungen. Aber auch Photoshop ab Version CS2 weis mit HDR umzugehen (Datei > Automatisieren > HDR).
7. Tone Mapping: Der eigentliche Teil der Arbeit ist das Extrahieren der “nützlichen” Bildinformationen aus dem HDR-Wust. Das oben genannte Photomatix kann eben das, allerdings wird das Bild in der Trial Version mit Wasserzeichen verunstaltet. Aternativ gibt es die kostenlose Basic Version von FDRSoft.
8. Nachbearbeitung: In den meisten Fällen reicht Tonemapping bereits aus um ein sehr brauchbares Ergebnis zu erhalten. Dennoch ist es sinnvoll das HDR Bild in einem Grafikprogramm nachträglich in Helligkeit und Kurven zu verändern. Dazu öffnet man z.B. in Photoshop das Bild, selektiert die gesamte Bildfläche (Strg + A), kopiert den Inhalt (Strg + C) und fügt das Kopierte unter Datei > Neu in ein “normales” Bild ein. Ein Anheben der Kontraste ist oft nicht notwendig, stattdessen sollte man die Farbverteilung anpassen und mit den Kurven experimentieren.
wie das ganze dann durchzuführen ist :
also, du gehst in den manuellen modus und legst dich auf eine blendengröße fest (damit du keine unterschiedliche tiefenschärfe nachher hast. je kleiner die zahl, desto weiter ist die blende auf und desto mehr tiefenUNschärfe hast du).außerdem würde ich einen niedrigen ISO-wert wählen, da bei hohem ISO du Bildrauschen bekommst. dann brauchst du mind. 3 unterschielich belichtete bilder, von stark unter- über normal- bis überbelichtet. mit dem “+3″ ist nicht der Lichtwert (EV) ansich, sondern die abweichung zur “normalbelichtung”, den du z.B. hier: http://www.elmar-baumann.de/fotografie/rechner/rechner-lichtwert.html berechnen kannst oder du druckst dir die tabelle hier aus (oben musst du noch ISO wählen!): http://www.bildergalerie-hamburg.de/foto-info/lichtwert.php. die werte stellst du dann an der kamera ein und machst die bilder. wichtig dabei ist, dass du ein stabiles stativ hast und die bilder deckungsgleich sind. dann lädst du die bilder auf den rechner und gehst , wie in den schritten beschrieben weiter vor
was ich noch sagen wollte: natürlich ist das ertse HDR bild nicht gleich perfekt, lass dich davon aber nicht unterkriegen, übung macht den meister
Was denken Sie? Antworten Sie jetzt!